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Soundkarate: ein Konzept für Kinder und Jugendliche

Woher kommt "Soundkarate"?

Das Konzept des "Sound-Karate" wurde vor einigen Jahren speziell für Kinder und Jugendliche in Italien entwickelt und durch den Bundestrainer für Kumite, Toni Dietl, in Deutschland eingeführt, weiter entwickelt und verbreitet. In Italien führte der große Erfolg dazu, dass "Sound-Karate" Bestandteil des Schulsports wurde. Auch in Deutschland findet "Sound-Karate" zunehmend seine Anwendung im Schulsport bzw. in dortigen Arbeitsgemeinschaften.

 

Was ist das besondere am "Soundkarate"?

Zuerst einmal ist das "Sound-Karate" an keine Karatestilrichtung gebunden und wird beim Deutschen Karateverband (DKV) unter "stilrichtungsfreies Karate" geführt.
Der Hauptunterschied zu einem "normalen" Kindertraining liegt beim Konzept des "Sound-Karate" in den Trainingsinhalten und dem Einsatz vielfältiger Trainingsmittel.
Neben der Vermittlung der Karatetechniken zur Abwehr und Verteidigung werden durch den Einsatz von Bällen, Springseilen, vielfältigen Parcours etc. zusätzlich insbesondere die

  • Koordination und Motorik
  • Sprungkraft
  • Schnellkraft
  • Balance
  • peripheres Sehen und Reaktionsschnelligkeit

geschult, sowie der Muskelaufbau und die Dehnbarkeit verbessert.
Jede Prüfung besteht dabei aus drei zeitlich versetzten Teilen, die im Inhalt sehr genau aufeinander abgestimmt sind. Absolviert werden:

  • "Fitness-Test", bestehend aus Fitnessübungen (z.B. Hampelmann, Ball fangen/prelle/werfen) und Parcours (z.B. mit Slalom, Sprint, Sprüngen)
  • der "Kombi-Test" (Karatetechniken, Koordinations- und Dehnübungen) und
  • die Karate-Prüfung, bestehend aus "Kumite am Ball" und "Sound-Karate-Block" (Karatetechnicken nach Musik).

 

Warum ist "Soundkarate" besonders für Kinder geeignet?

Ein Faktor ist natürlich die vielseitige und ganzheitliche Förderung über die einzelnen Karatetechniken hinaus. Ein zweiter Faktor ist, dass Kinder ohne Ängste, verletzt zu werden oder selbst jemanden zu verletzen, trainieren können. Die sonst üblichen Partnerübungen werden im "Sound-Karate" durch das "Kumite am Ball-Training“ ersetzt, bei dem die Kinder ihre Techniken am (hängenden) Ball üben.

Ein dritter Faktor ist auf jeden Fall die Musik, denn Karatetechniken nach Musik zu trainieren, macht einfach Spaß (auch den Erwachsenen)!

 

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